Dank an alle, die erinnern, organisieren, kämpfen!
Sechs Jahre nach dem 19. Februar 2020 steht eines fest: Ohne das unermüdliche Engagement so vieler Menschen, Gruppen und Initiativen wäre das Erinnern nicht das, was es heute ist, lebendig, widerständig und solidarisch.
Wir danken allen, die dieses Jahr wieder wie in den letzten Jahren Gedenken und Kundgebungen organisiert haben. Allen, die Verantwortung übernommen, Orte geschaffen und Stimmen erhoben haben, in Hanau und weit darüber hinaus. Ihr habt dafür gesorgt, dass die Namen nicht vergessen werden, dass Wissen weitergegeben wird und Geschichte sichtbar bleibt.
In diesem Jahr sind wir am 14. Februar in den neuen Räumen in der Krämerstraße 24 in Hanau zusammengekommen und am 19. Februar, trotz Kälte und schlechtem Wetter, erneut mit vielen Menschen auf der Straße gewesen. Dass so viele von euch da waren, zeigt: Erinnerung ist stärker als das Schweigen, stärker als das Vergessen.
Unser Dank gilt den Angehörigen, Freund:innen, den vielen solidarischen Initiativen, Bündnissen, Kollektiven, Sportvereinen, Stadien, Bildungs- und Kultureinrichtungen und all den vielen einzelnen Personen. Ihr tragt dieses Erinnern mit eurer Zeit, eurer Kraft, euren Worten, euren Körpern im öffentlichen Raum.
Für uns bedeutet Erinnern, die Geschichte immer wieder zu erzählen, so, wie sie geschehen ist. Gegen das Vergessen. Gegen die Verharmlosung. Gegen das Verdrehen der Wahrheit. Eure Solidarität gibt dieser Erinnerung eine Form und eine Stimme.
Eure Unterstützung, eure Kontinuität und euer klares „Nie wieder ist jetzt“ machen deutlich: Betroffenheit und Lippenbekenntnisse reichen nicht. Ihr zeigt, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen, zuzuhören und an der Seite der Betroffenen zu stehen.
SAY THEIR NAMES.
Immer und überall.


